Unter dem Titel „Albert-Gespräche“ führt der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. in Verbindung mit Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, eine Veranstaltungsreihe durch. Ziel der Gespräche ist es, in Anknüpfung an Stichworte Alberts des Großen aktuelle Themen zur Debatte zu stellen, die für Köln von besonderer Bedeutung sind und die geschichtlich gewachsene kulturelle und gesellschaftliche Identität der Stadt berühren. [Foto: Rüdiger Block, Hürth]
II. Albert-Gespräch
Was heißt Begegnung der Kulturen?
Dieses Gespräch wurde durch den WDR3 aufgezeichnet.
Sendetermin war Sonntag, 20. November 2011, 19.05 Uhr.
Podcast
Gesprächsteilnehmer:
Prof. Dr. Katajun Amirpur
(Professorin für Moderne Islamische Welt, zurzeit Lehrtätigkeit an den Universitäten Hamburg und Zürich)
Prof. Dr. Dr. Karl Gabriel
(Professor für Sozialethik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)
Prof. Dr. Ludger Honnefelder
(Professor für Philosophie an den Universitäten Bonn und Berlin, ehem. Direktor des Albertus - Magnus-Instituts)
Minister a.D. Armin Laschet
(Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen)
Moderation:
Dr. Michael Köhler
(Freier Journalist, Moderator beim WDR3)
Montag, den 10. Oktober 2011, 19.00 Uhr
in Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Kolumbastraße 4, 50667 Köln
Zum Thema des Abends:
Ausgehend von Stichworten, die dieses Aufeinandertreffen prägten, soll erörtert werden, wie das Miteinander verschiedener Kulturen in modernen Städten wie Köln zu einer „Begegnung“ werden kann, die mehr umfasst als nur wechselseitige Anerkennung und gewaltloses Nebeneinander. Wie wird das Zusammenleben zu einer Wahrnehmung des Anderen, seiner Lebensform und seiner Weltsicht, die zugleich zur vertieften Wahrnehmung der eigenen Lebensform und ihres Reichtums wird? Welche Rolle spielt dabei die Religion? Was ist das Gemeinsame und das Unterscheidende und wie entsteht aus dieser Spannung wechselseitige Bereicherung? Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Integration“ der aus einer anderen Kultur gewechselten Mitbürger?
I. Albert-Gespräch
Was macht eine Stadt aus
oder wie verbinden sich bonum privatum,
bonum oeconomicum und bonum civile?
Dieses Gespräch wurde durch den WDR3 aufgezeichnet.
Sendetermin war Sonntag, 7. November 2010, 19.05 Uhr.
Gesprächsteilnehmer:
Prof. Dr. Dr. Klaus Bergdolt
(Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität zu Köln)
Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder
(Direktor des Albertus-Magnus-Instituts)
Hans-Peter Krämer
(ehem. Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln)
Kaspar Kraemer
(Architekt BDA)
Moderation:
Dr. Michael Köhler
(Freier Journalist, Moderator beim WDR3)
Montag, den 25. Oktober 2010, 19.30 Uhr
in Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Kolumbastraße 4, 50667 Köln
Zum Thema des Abends:
Nur in einem florierenden Gemeinwesen – so stellt Albert in seinem Kommentar zur Nikomachischen Ethik des Aristoteles fest – kann das Leben gelingen. Deshalb muss eine Stadt all das haben, was seine Bürger brauchen. Ein von der Bürgerschaft getragenes Gemeinwesen, ein aktives Miteinander der Bürger, einen Entfaltungsrahmen für die Kultur mit einem überzeugenden Ausgleich zwischen dem persönlichen Glück, dem öffentlichen Wohl einerseits und den begrenzten ökonomischen Ressourcen andererseits.